Zwiebeln
Zwiebeln

Zwiebeln

Die Pharaonen nutzten die Zwiebel (Allium cepa) als Zahlungsmittel für ihre Sklaven oder beschwichtigten mit ihr die Götter, und während die Zwiebel früher dem niederen Volk als Grundnahrung diente, ist Sie selbst aus der heutigen Spitzengastronomie nicht mehr wegzudenken und bringt uns dabei beim Schälen immer wieder zum Weinen. Doch warum ist das so? Weil die Zwiebel so gesund ist! Die Zwiebel steckt voller ätherischer Öle und versorgt unseren Körper mit reichlich Vitamin C, Ballaststoffen sowie Antioxidantien, weshalb wir Zwiebeln regelmäßig zu uns nehmen sollten. Hierbei sind unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt, ob im Gulasch, im Salat oder auch mal roh wie ein Apfel, überall macht die Zwiebel eine gute Figur. Zwiebeln sollten am besten im Keller kühl und trocken und getrennt von Kartoffeln gelagert werden.

Anbau

Die Zwiebel gehört genauso wie der Schnittlauch und der Poree zu den Liliengewächsen. Sie hat an ihren Untergrund nur geringe Ansprüche und wächst auf Sandboden, wie er in der Rheinebene vorzufinden ist. Die Zwiebel benötigt eine ausreichende Luftzirkulation, um richtig wachsen zu können. Gepflanzt wird die Zwiebel am besten von April-Juni und wird nach 5 Monaten im Herbst geerntet.

Wusstest du, dass

  • man eine gekeimte Zwiebel immer noch vollständig verwenden kann?
  • die Zwiebel bis in den März des Folgejahres lagerbar ist?
  • in Deutschland 2018 400.000 Tonnen Zwiebeln geerntet wurden?