IFA

Geschichte

Nachdem kurz vor Ende des Krieges und vor dem Einmarsch der Roten Armee Normag seine Werke in Nordhausen aufgab und nach Zorge verlagerte, wurden

1945

dieansässigen Betriebe enteignet. Diese wurden im folgenden Jahr zu volkseigenen Betrieben (VEB) erklärt

1948

werdendie Werke: VEB Brandenburger Traktorenwerk VEB Schlepperwerk Nordhausen (vormals Normag Werke) VEB Schlepperwerk Schönebeck/Elbe (vormals Farmo Werke) unter dem Namen IFA (Industrieverband Fahrzeugbau) unter zentraler Leitung zusammengefasst. Der erste in der DDR gebaute Radschlepper war der RS01/40 Pionier. Dieser basierte auf dem von FAMO 1938 gebauten Ackerschlepper XL.

1949

Aufgrunddes Materialmangels kam die Produktion aber erst im Mai 1949 in den Zwickauer Horch Werken in Gang.

1950

wurdedie Produktion nach Nordhausen verlegt, wo der Pionier bis

1956

ingroßen Stückzahlen gebaut wurde. Zeitgleich kam die Brockenhexe (bis 1952) und der Aktivist auf den Markt. 1952 Eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft der DDR nahmen Geräteträger ein. So kam bereits 1952 der Maulwurf und

1957

derIFA Geräteträger auf den Markt. Anfangs krankten diese genauso wie in den westlichen Bundesländern an ungeeigneten Motoren. 1956 Produktionsbeginn von Favorit und Famulus Traktoren. Diese sind jedoch zu schwach, um Erntemaschinen effektiv zu ziehen.

1967

Dererste Schlepper mit ausreichender Zugleistung kommt auf den Markt, der Zugtraktor 300, kurz ZT 300. Es folgten weitere Zugtraktoren.