IFA

IFA ist ein volkseigener Betrieb der DDR, der von 1949 - 1989 im Traktorenbau tätig war.

Nachdem kurz vor Ende des Krieges und vor dem Einmarsch der Roten Armee Normag seine Werke in Nordhausen aufgab und nach Zorge verlagerte, wurden

1945

die ansässigen Betriebe enteignet. Diese wurden im folgenden Jahr zu volkseigenen Betrieben (VEB) erklärt

1948

werden die Werke:

VEB Brandenburger Traktorenwerk

VEB Schlepperwerk Nordhausen (vormals Normag Werke)

VEB Schlepperwerk Schönebeck/Elbe (vormals Farmo Werke)

unter dem Namen IFA (Industrieverband Fahrzeugbau) unter zentraler Leitung zusammengefasst.

Der erste in der DDR gebaute Radschlepper war der RS01/40 Pionier. Dieser basierte auf dem von FAMO 1938 gebauten Ackerschlepper XL.

1949

Aufgrund des Materialmangels kam die Produktion aber erst im Mai 1949 in den Zwickauer Horch Werken in Gang.

1950

wurde die Produktion nach Nordhausen verlegt, wo der Pionier bis 1956 in großen Stückzahlen gebaut wurde. Zeitgleich kam die Brockenhexe (bis 1952) und der Aktivist auf den Markt.

1952

Eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft der DDR nahmen Geräteträger ein. So kam bereits 1952 der Maulwurf und 1957 der IFA Geräteträger auf den Markt. Anfangs krankten diese genauso wie in den westlichen Bundesländern an ungeeigneten Motoren.

1956

Produktionsbeginn von Favorit und Famulus Traktoren. Diese sind jedoch zu schwach, um Erntemaschinen effektiv zu ziehen.

1967

Der erste Schlepper mit ausreichender Zugleistung kommt auf den Markt, der Zugtraktor 300, kurz ZT 300. Es folgten weitere Zugtraktoren.

IFA Harz

Erstzulassung:
Bauzeit:
Leistung: 35PS
Vorgänger: Pionier
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