Gutbrod
Gutbrod
Chronik
1926 gründet Wilhelm Gutbrod in Ludwigsburg die Standard-Fahrzeugfabrik GmbH. Das Unternehmen produziert zunächst Motorräder, später auch Drei- und Vierrad-Lieferwagen sowie weitere Nutzfahrzeuge.
1933 verlegt Gutbrod die Produktion nach Stuttgart-Feuerbach, 1937 folgt der Umzug nach Plochingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Werk dort teilweise demontiert, die Produktion aber wieder aufgenommen.secret-classics+1
1946 beginnt Gutbrod erneut mit der Fertigung von Kleintransportern und Nutzfahrzeugen. Zu den frühen Nachkriegsmodellen zählt der Heck 504, der später vom Atlas 800 abgelöst wird.
1950 läuft die Produktion des Gutbrod Superior an. Ab September 1951 bietet Gutbrod den Superior 700 an; gemeinsam mit Goliath entsteht mit dem Superior 700 E eines der ersten Serienfahrzeuge mit Benzindirekteinspritzung.
1954 endet die Pkw-Produktion bei Gutbrod. Danach verlagert sich der Schwerpunkt des Unternehmens auf landwirtschaftliche Geräte, Kleintraktoren und Spezialfahrzeuge.
1957 werden die verbliebenen Aktivitäten in Bübingen gebündelt. Laut Traktorenlexikon werden dort ab diesem Zeitpunkt ausschließlich landwirtschaftliche Geräte produziert.
1974 übernimmt Gutbrod den Produktionsbereich der Kommunal- und Weinbergschlepper von Bungartz und Peschke. 1976 geht dieser Bereich nach der Quelle vollständig in Gutbrods Besitz über.
1980 beendet Gutbrod die Produktion von Weinbergschleppern.
1996 übernimmt MTD das Unternehmen; bis zu diesem Zeitpunkt stellt Gutbrod vor allem motorbetriebene Rasenmäher und Kleintraktoren her


