Hanomag Perfekt 301

Der Hanomag Perfekt 301 feierte seine Premiere zeitgleich mit dem leistungsstärkeren Modell 401. Wie schon sein Vorgänger, der Perfekt 300, war er konsequent als Mehrbereichs- und Tragschlepper konzipiert. Sein besonderes Merkmal war der großzügige Anbauraum zwischen den Achsen, der ihn zum idealen Geräteträger machte.

Die Liste der gängigen Zwischenachs-Anbauten war lang und reichte von Mähwerken und Hackmaschinen über spezialisierte Drillmaschinen bis hin zu Düngerstreuern und Geräten für den Wein- und Obstbau. Ein entscheidender wirtschaftlicher Vorteil für die Landwirte war die Abwärtskompatibilität: Bestehende Anbaugeräte der Landmaschinenfabrik Essen (LFE), die bereits an älteren Hanomag-Schleppern Dienst taten, konnten problemlos weiterverwendet werden.

Obwohl die Leistung des Hanomag 301 im Jahr 1967 um 2 PS auf insgesamt 27 PS angehoben wurde, blieb der 301 während seiner gesamten Bauzeit der kleinste Schlepper im Hanomag-Sortiment. Optisch setzte er hingegen Maßstäbe: Sein markantes, kantiges Erscheinungsbild stammte aus der Feder des Industriedesigners Louis Lucien Lepoix.

Lepoix, der 1945 nach Deutschland gekommen war und zuvor für namhafte Unternehmen wie Dornier und Maybach gearbeitet hatte, verlieh dem Hanomag eine moderne Ästhetik. Dieses neue Design stieß bei der Erstvorstellung auf der Pariser Agrarmesse auf enorme Resonanz und sicherte dem Perfekt 301 die ungeteilte Aufmerksamkeit des Fachpublikums.

Leistung:
25 PS

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